Kanzlei Herte Rechtsanwalt & Bankkaufmann
Kanzlei Herte                                           Rechtsanwalt & Bankkaufmann 

Bank- und Kapitalmarktrecht

Bankrecht: Wenn aus einem Klick ein finanzieller Schaden wird

Bankkunden stehen heute unter Dauerbeschuss: Phishing-Mails, gefälschte Banking-Portale, Anrufe mit „Banknummer“ (Call-ID-Spoofing), Kreditkartenmissbrauch – und seit der flächendeckenden Echtzeitüberweisung kommt zusätzliche Dynamik hinein: Geld ist in Sekunden weg und lässt sich faktisch nur mit sauberer rechtlicher Strategie zurückholen.

Ich vertrete Verbraucher sowie ausgewählte Selbständige und kleinere Unternehmen im Bank- und Zahlungsverkehrsrecht – klar, konsequent und mit Fokus auf wirtschaftlich sinnvolle Ergebnisse.


Aktuell besonders relevant: Echtzeitüberweisung (Instant Payment) & Empfängercheck

Seit 2025/2026 ändern sich die Spielregeln im Zahlungsverkehr spürbar: Banken müssen Echtzeitüberweisungen im Euroraum technisch ermöglichen, und ab 9. Oktober 2025 ist zudem eine Empfängerüberprüfung („Verification of Payee“ / IBAN-Name-Check) bei Überweisungen verpflichtend. Das soll Betrug erschweren – ersetzt aber keine eigene Vorsicht, weil Echtzeitüberweisungen extrem schnell ausgeführt werden.

Ich unterstütze Sie u. a. bei:

  • Schäden durch Fehlüberweisungen und Betrugsüberweisungen (auch in Echtzeit)

  • Streit über Verantwortlichkeiten trotz Empfängercheck/ Warnhinweisen

  • Durchsetzung von Rückerstattungsansprüchen und Haftungsfragen gegenüber der Bank


Phishing, Online-Banking-Betrug, Call-ID-Spoofing: Wer haftet – Kunde oder Bank?

Die zentrale Frage lautet fast immer: War das „grob fahrlässig“ oder nicht?
Gerade bei modernen Angriffen (z. B. täuschend echte Bankanrufe/Nummern) ist die juristische Bewertung differenziert – und genau hier entscheidet die richtige Aufbereitung des Sachverhalts über Erfolg oder Misserfolg. Der Bundesgerichtshof hat sich hierzu 2025 erneut positioniert (BGH, Urteil vom 22.07.2025 – XI ZR 107/24).

Typische Fälle:

  • Phishing-Links und Fake-Banking-Seiten

  • „Sicherheitsupdate“-Maschen und TAN-Freigaben

  • Anrufe „von der Bank“ mit echter Nummer (Spoofing)

  • unberechtigte Gerätefreischaltungen / App-Authentifizierung

Leistungsfokus:

  • rechtliche Einordnung der Sorgfaltspflichten

  • Strukturierung der Beweise (Kommunikation, Logs, Abläufe)

  • Anspruchsdurchsetzung auf Erstattung / Wiedergutschrift

Hinweis aus der Praxis: Betrugswellen ändern sich permanent – die Verbraucherzentralen dokumentieren laufend aktuelle Muster (Phishing-Radar).


Kreditkartenbetrug & unautorisierte Zahlungen: schnell reagieren, sauber argumentieren

Bei Kreditkartenmissbrauch oder unautorisierten Zahlungen zählt zweierlei: Tempo und juristische Stringenz. Banken und Zahlungsdienstleister prüfen streng – und lehnen Erstattungen oft mit Standardbegründungen ab.

Ich unterstütze bei:

  • unautorisierten Kartenzahlungen / Wallet-Zahlungen

  • Streit über Autorisierung und Sicherheitsverfahren

  • Rückforderung und Abwehr unberechtigter Gegenforderungen


Bankgebühren, AGB, „stille“ Vertragsänderungen: Kosten reduzieren, Rechte sichern

Viele Konflikte entstehen nicht durch spektakulären Betrug, sondern durch schleichende Kosten und Klauseln: Gebührenmodelle, Kontoentgelte, AGB-Änderungen, Preisverzeichnisse, Zusatzleistungen.

Ich unterstütze u. a. bei:

  • Prüfung von Bankgebühren und Entgeltklauseln

  • Einordnung von AGB-Änderungen und Zustimmungsmechanismen

  • Rückforderungsstrategien bei unwirksamen Entgelten (falls im Einzelfall eröffnet)


Immobilienfinanzierung in Krisenlagen: Trennung, Todesfall, Liquiditätsdruck

Wenn Lebenssituationen kippen, kippt oft die Finanzierung mit: Trennung/Scheidung, Erbfall, Einkommensausfall, Anschlussfinanzierung unter Druck. Hier geht es nicht um „nice to have“, sondern um Schadensbegrenzung und handhabbare Lösungen.

Ich berate u. a. zu:

  • Umschuldung, Neuordnung von Darlehensverhältnissen

  • rechtlicher Strukturierung bei Trennung/Scheidung

  • Finanzierung und Risiken im Erbfall

  • Verwertungsszenarien (Notverkauf, Zwangsversteigerung) und Handlungsoptionen


Unternehmen & Selbständige: Kontokündigung, Kreditlinie, Zahlungsverkehr

Für Selbständige ist der Zahlungsverkehr oft betriebsentscheidend. Eine Kontokündigung oder Kreditlinienkürzung ist keine Formalie, sondern ein operatives Risiko.

Ich unterstütze bei:

  • Verhandlungen mit Banken zu Kreditlinien und Sicherheiten

  • Kontokündigungen und deren rechtlicher Einordnung

  • strukturiertem Vorgehen zur Sicherung der Liquidität


Mein Ansatz: juristisch sauber, wirtschaftlich sinnvoll, ohne Show

Ich prüfe nicht nur, was rechtlich möglich ist, sondern was für Sie wirtschaftlich sinnvoll ist. Wenn ein Vorgehen keine realistische Erfolgsaussicht hat oder außer Verhältnis zu Aufwand und Kosten steht, sage ich das offen.


Nächster Schritt

Schildern Sie Ihr Anliegen kurz (gern mit den wichtigsten Dokumenten / Screenshots).
Sie erhalten eine klare erste Einschätzung, ob und wie ein Vorgehen sinnvoll ist.

Ihre Formularnachricht wurde erfolgreich versendet.
Sie haben folgende Daten eingegeben:

Kontaktformular

Bitte korrigieren Sie Ihre Eingaben in den folgenden Feldern:
Beim Versenden des Formulars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Hinweis: Felder, die mit * bezeichnet sind, sind Pflichtfelder.

Interessante News

Kontobetrug: Banken lassen Betroffene immer wieder im Stich (Tue, 21 Apr 2026)
<p>Wer Opfer von Kontobetrug wird, bleibt immer wieder auf dem Schaden sitzen. Banken und Zahlungsdiensteanbieter werfen Betroffenen mitunter pauschal grobe Fahrlässigkeit vor und verweigern dadurch die gesetzlich vorgesehene Erstattung nicht autorisierter Zahlungen. Die Verbraucherzentrale fordert, dass Verbraucher:innen wirksam vor den Folgen von Kontobetrug geschützt werden und die gesetzliche Rückerstattungspflicht wirksam zur Anwendung kommt. </p>
>> Mehr lesen

Bundestag stärkt den Schutz vor Überschuldung (Fr, 17 Apr 2026)
<p>Der Deutsche Bundestag hat das Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie beschlossen und damit die Rahmenbedingungen für die Vergabe von Konsumentenkrediten reformiert. Besonders neue Kreditformen wie Buy Now, Pay Later, die ein neues Überschuldungsrisiko für Verbraucher:innen darstellen, müssen künftig sorgfältiger vergeben werden.</p>
>> Mehr lesen

Teilhabe am Zahlungsverkehr: Verbraucherzentrale fordert klare Regeln (Fr, 27 Mär 2026)
<p>Die Digitalisierung bedeutet für Verbraucher:innen immer wieder eine individuelle Anpassung an die Veränderungen im Zahlungsverkehr. Gerade die Nutzung des Online-Banking ist für viele Verbraucher:innen mit Hürden verbunden. Dabei ist die Möglichkeit, Zahlungen zu tätigen, die Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und sollte allen Verbraucher:innen einfach und sicher möglich sein.</p>
>> Mehr lesen

Debeka-Sammelklage – jetzt mitmachen (Do, 29 Jan 2026)
<p>Das Klageregister zur Sammelklage des Verbraucherzentrale Bundesverbands gegen den Debeka Lebensversicherungsverein ist eröffnet. Die Verbraucherzentrale will gerichtlich feststellen lassen, dass die von der Debeka verwendeten Storno-Klauseln intransparent und damit unwirksam sind. Betroffene sollen zu Unrecht einbehaltenes Geld zurückerhalten. Wer sich ins Klageregister einträgt, schützt seine Ansprüche außerdem vor einer Verjährung. </p>
>> Mehr lesen

Bargeld soll zukunftsfest gemacht werden (Do, 29 Jan 2026)
<p>Für Verbraucher:innen in Deutschland wird es immer schwieriger, mit Bargeld zu bezahlen und überhaupt Zugang zu Bargeld zu erhalten. Deshalb setzt sich ein breites Bündnis dafür ein, Bargeld in Deutschland zukunftsfest zu machen.</p>
>> Mehr lesen

Bezahlen mit Bargeld: Verbraucheralltag mit Hürden (Mo, 05 Jan 2026)
<p>Bargeld ist als gesetzliches Zahlungsmittel für viele Verbraucher:innen unverzichtbar. Dennoch zeigt eine aktuelle eyesquare-Befragung im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands: 30 Prozent der Befragten standen im letzten halben Jahr mindestens einmal vor der Situation, nicht bar zahlen zu können. Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert, dass die Zahlung mit Bargeld ohne Hürden ermöglicht werden muss.</p>
>> Mehr lesen

Private Altersvorsorge: Verbesserungen für alle Verbraucher:innen in den Fokus rücken (Mi, 17 Dez 2025)
<p>Das Reformvorhaben zur privaten Altersvorsorge macht an entscheidenden Stellen richtige Korrekturen, beispielsweise bei einer garantie- und verrentungsfreien Vorsorge, bei Auszahlungsplänen und Kostenverteilung. Trotzdem gewährleistet der Entwurf keinen fairen, einfachen Zugang zu einem günstigen Standardprodukt für alle Verbraucher:innen.</p>
>> Mehr lesen

Sammelklage: Intransparente Stornogebühr bei Lebensversicherung der Debeka (Mo, 15 Dez 2025)
<p>Die Debeka hat Zehntausenden Verbraucher:innen zu viel Geld abgenommen. Mit einer Sammelklage setzt sich der Verbraucherzentrale Bundesverband zusammen mit der Verbraucherzentrale Hamburg jetzt dafür ein, dass Betroffene ihr Geld zurückerhalten.</p>
>> Mehr lesen

Sie haben Fragen zu den Leistungen?

Kontaktieren Sie mich unter 0431 9976571 oder direkt per Kontaktformular.



Druckversion | Sitemap
© Rechtsanwalt Michael Herte