Bankrecht

Mein Tätigkeitsschwerpunkt ist das Bank- und Kapitalmarktrecht.
 

Ich verfüge über mehr als 15 Jahre Erfahrung im Bankwesen. Als Anwalt konnte ich in den letzten fünf Jahren nahezu alle mir übertragenen Fälle erfolgreich abschließen und bin über ein großes Netzwerk von Fachkollegen stets über die aktuellen Entwicklungen rund um Bankgeschäfte und deren rechtlicher Würdigung informiert. Die Fortbildung zum Fachanwalt für Bank- und Kapaitalmarktrecht habe ich im Jahre 2017 erfolgreich absolviert. 
Ich strebe es an, alsbald die Zulassung zum Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu erwerben. 

 

Themen wie die gescheiterte Geldanlagen, problematische Darlehensverträge oder unberechtigte Gebühren greife ich gern auf.

Besonderes Interesse widme ich allen rechtlichen Aspekten von Baufinanzierungen.
Wegen meiner Vorbildung als Bankkaufmann verfüge ich über die entsprechende Erfahrung im Umgang mit Banken. Wer nach Jahren feststellt, dass die Finanzierung mit Bausparverträgen  nicht aufgeht, die Bausparkasse den zuteilungsreifen Vertrag kündigt oder die Bank wegen der vorzeitigen Beendigung eines Darlehens eine hohe 
Vorfälligkeitsentschädigung verlangt, sollte rechtzeitig einen Beratungstermin ausmachen, um alle rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekte zu prüfen. Wenn wir einen Beratungsfehler feststellen oder die Bank sich verrechnet hat, stehe ich Ihnen zur Seite.

Neben den Bankgeschäften für Verbrauchern biete ich Gewerbetreibenden eine kompetente Beratung- und Rechtsvertretung in alles Fragen der Unternehmensfinanzierung, Kreditsicherheiten, Zahlungsverkehr und Geldwäscheprävention. 

 

Das Fachgebiet Bank- und Kapitalmarktrecht umfasst die folgenden Bereiche:

 

 

Geschäftsverbindung zwischen Bank und Kunden, insbesondere

  1. a) Allgemeine Geschäftsbedingungen,
  2. b) Bankvertragsrecht,
  3. c) das Konto und dessen Sonderformen,

 

Kreditvertragsrecht und Kreditsicherung einschließlich Auslandsgeschäft,

 

 

Zahlungsverkehr, insbesondere

  1. a) Überweisungs-, Lastschrift-, Wechsel- und Scheckverkehr,
  2. b) EC-Karte und Electronic-/Internet-Banking,
  3. c) Kreditkartengeschäft,

 

sonstige Bankgeschäfte – insbesondere im Sinne von § 1 Abs. 1 Satz 2 KWG – z.B. Pfandbriefgeschäft, Finanzkommissionsgeschäft, Depotgeschäft, Garantiegeschäft, Emissionsgeschäft, Konsortialgeschäft einschließlich Auslandsgeschäft,

 

 

Kapitalmarkt- und Kapitalanlagerecht, insbesondere Wertpapierhandel, Investmentgeschäft, alternative Anlageformen, Vermögensverwaltung, Vermögensverwahrung, hier insbesondere die Beratung von (freien) Finanzdienstleistern im Aufsichtsrecht, insbesondere zu den Anforderungen nach KWG, GewO und MiFID, 

 

 

Factoring/Leasing,

 

 

Geldwäsche, Datenschutz, Bankentgelte,

 

 

Recht der Bankenaufsicht, Bankenrecht der europäischen Gemeinschaft und Kartellrecht,

 

 

Steuerliche Bezüge zum Bank- und Kapitalmarktrecht,

 

 

Besonderheiten des Verfahrens- und Prozessrechts.



 

Mein Lieblingsurteil des Jahres 2018:  Landgericht Ravensburg (Az. 2 O 21/18) 

 

 

Experten sprechen von einem „sensationellen Urteil“: Zehntausende private Immobilienfinanzierer können eine ungültige Aufrechnungsklausel in ihrem Kreditvertrag dazu nutzen, diesen Kredit praktisch in ein zinsloses Darlehen zu verwandeln.

Das ergibt sich aus einer Entscheidung des Landgerichts Ravensburg vom 21. September 2018. Die Richter bestätigten darin die Wirksamkeit des Widerrufs eines Immobilienkredits, weil die finanzierende Bank eine unwirksame Aufrechnungsklausel in den Vertrag eingebaut hatte.

 

In nahezu allen Allgemeinen Geschäftsbedingungen deutscher Banken und Sparkassen finde sich regelmäßig folgende oder eine sinngemäße Bestimmung: „Der Kunde kann gegen Forderungen der Bank nur aufrechnen, wenn seine Forderungen unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.“ Durch diese Regelung werde die Aufrechnungsbefugnis eines Kunden auch nach Ansicht des Landgerichts stark eingeschränkt.

 


 

Basiskonto der Deutschen Bank zu teuer (Fri, 01 Mar 2019)
Seit Juni 2016 gibt es den gesetzlichen Anspruch auf ein Zahlungskonto. Bereits kurz nach seiner Einführung kritisierte der vzbv, dass die angebotenen Basiskonten in der Regel teurer waren als herkömmliche Kontomodelle. Das OLG Frankfurt am Main hat nun entschieden, dass 8,99 Euro ein unangemessenes Entgelt darstellt.
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Private Altersvorsorge braucht politischen Neustart (Mon, 21 Jan 2019)
Die Große Koalition hat in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt, ein Standardprodukt für eine bessere kostengünstigere private Altersvorsorge zu entwickeln. Die Bundesregierung dürfe nun nicht länger warten, so Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv).  
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Umschuldung von Baukrediten: Entgelt für Treuhandauftrag unzulässig (Fri, 18 Jan 2019)
Lösen Kunden ihren Immobilienkredit durch eine andere Bank ab, darf die bisherige Bank kein Entgelt dafür verlangen, dass sie die Grundschuld im Rahmen eines Treuhandverhältnisses auf den neuen Kreditgeber überträgt. Das hat das OLG Hamm nach einer Klage des vzbv gegen die Kreissparkasse Steinfurt entschieden.
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Provisionsverbot: Europäische Beispiele verdeutlichen Erfolg (Wed, 09 Jan 2019)
Im Jahr 2013 haben die Niederlande und das Vereinigte Königreich jeweils Provisionsverbote für den Vertrieb von Finanzanlageprodukten an Verbraucher eingeführt. Die Erfolge dieser Reformen werden in Deutschland häufig falsch dargestellt. In einem Positionspapier greift der vzbv die häufigsten Fehler auf.
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Gleiche Regeln für Finanzanlagevermittler wie für Banken und Sparkassen (Thu, 22 Nov 2018)
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat eine Stellungnahme gegenüber dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zur Änderung der Finanzanlagenvermittlungsverordnung veröffentlicht. Der vzbv fordert, dass für Finanzanlagevermittler die gleichen Regeln wie für Banken und Sparkassen gelten müssen.
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Viel Information – gut geschützt? Was können Verbraucherinformationen im Finanzmarkt leisten? (Mon, 19 Nov 2018)
Wenn Verbraucher Finanzanlagen kaufen wollen, werden sie mit immer mehr Informationen geradezu überhäuft: Prospekte, Vertriebsinfos, Produktinformationsblätter und vieles mehr. Aber wie gut sind diese Informationen? Die Experten des Marktwächters Finanzen haben zu diesem Thema Erkenntnisse gesammelt und fragen, wie Verbraucher zu guten Finanzanlage-Entscheidungen geführt werden können.
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Vorfälligkeitsentschädigung bleibt Lizenz zur Abzocke (Wed, 07 Nov 2018)
Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) und das Bundesfinanzministerium (BMF) haben den Bericht ihrer Arbeitsgruppe Vorfälligkeitsentschädigung vorgestellt. Der vzbv kritisiert, dass die beiden Ministerien keine Handlungsempfehlungen entwickelt haben.
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Transparenzoffensive: Neue Regeln für Zahlungskonten (Tue, 30 Oct 2018)
Am 31. Oktober 2018 tritt das Zahlungskontogesetz vollständig in Kraft. Es soll allen Verbrauchern einen Kontozugang verschaffen und bessere Kostentransparenz und schnelleren Kontowechsel ermöglichen. Der vzbv bewertet Maßnahmen grundsätzlich als positiv. In der Umsetzung zeigen sich jedoch einige Mängel.
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